Damen III: Spielbericht zum 9.Spieltag

von Daniel Weissert

Am Samstag, den 09.12.2017 machten wir uns auf ins nahe gelegene Stolberg, um dort im für uns letzten Spiel des Jahres gegen die 3. Damenmannschaft des SV Neptun Aachen anzutreten. Unglücklicherweise reisten wir mit einem reduzierten und nur bedingt spielfähigen Kader an, da viele unserer Spielerinnen krank oder angeschlagen waren.
Angesichts der eher schattigen Temperaturen in der Stolberger Halle starteten wir auch zügig in den ersten Satz, den wir nach einem recht ausgeglichenen Spiel zwischen den Teams und trotz eines kurzzeitigen Rückstands am Anfang mit 25:22 für uns entscheiden konnten.
Angespornt, im zweiten Satz die Anzahl der Missgeschicke zu verringern, zogen wir wieder ins Gefecht, aber kamen, wie im ersten Satz, nicht richtig in den Spiel-Flow. Neptun kratzte die Bälle aus den letzten Ecken ihres Spielfelds und machte es uns schwer, die Angriffe durchzusetzen. Es fiel uns schwer unsere gewohnte Leistung abzurufen und wir konnten uns keinen Vorsprung erarbeiten, aber am Ende machte unsere Sarah mit ihren Aufschlägen einen Deckel auf die Kiste und wir holten den Satz mit 27:25 Punkten.
Voll motiviert, die Begegnung mit einem 3:0 für uns enden zu lassen, ging es in den dritten Satz. Hier mussten wir dann aber auf die harte Tour lernen, dass unser Gegner keinesfalls schon aufgegeben hatte, sondern sich beharrlich wehrte. Unsere Nachlässigkeit wurde bestraft und Neptuns Durchhaltevermögen belohnt, mit einem 25:19 Sieg für den SV.
Immer noch leicht betäubt von der Niederlage im dritten Satz ging es in den Vierten, mit dem festen Vorsatz, es nicht zum Tiebreak kommen zu lassen. Dann fehlte uns aber die Durchsetzungsfähigkeit im Angriff und in die Konstanz in der Abwehr, auch weil unsere Libera Kira durch einen Zusammenprall auf dem Spielfeld im Spiel beeinträchtigt war. Nun machte sich auch unser dünn besetzter Kader bemerkbar und die Wechselmöglichkeiten für unseren Coach waren extrem beschränkt. Am Ende es Satzes mussten wir uns geschlagen geben und verloren ihn 21:25.
Für den Tiebreak griff Daniel aufgrund des beschränkten Kaders in die Aufstellungs-Trickkiste und stellte unseren beiden Zuspieler, Kerstin und Marion aufs Feld. Trotz der ungewohnten Konstellation konnten wir uns direkt vom Gegner absetzen, wieder Ruhe ins Spiel bringen und mit 15:13 den letzten und entscheidenden Satz für uns gewinnen.
Wir haben zwar spielerisch sicherlich nicht besonders schön gespielt, aber wie unser treuer Fan Ulli Mühlhoff gesagt hat: „Es zählt, was hinten raus kommt“.
Vielen Dank bei allen Fans, die mitgefiebert uns so tatkräftig angefeuert haben! Jetzt geht es für uns erst mal in die Winterpause und dann erst am 14.01.2018 weiter in Kalterherberg. Da freuen wir uns natürlich auch wieder über Unterstützung vom Spielfeldrand.

geschrieben von unserer Helen

Zurück