Damen 1: Match in 4 Gängen

von Tina Kroll

1. Gang – Entree ungewürzt

Nachdem wir unserem Gegner einen Aperitif gereicht und damit vorerst sehr deutlich gemacht haben, wer mehr Dopamin im Blut hat, schmeckte der erste Satz doch eher fad.

Wir können von Glück sprechen, dass die Mädels vom PTSV während der Vorspeise vom Spinat genascht haben und sicherlich ungewollt viele Angeben Popeye-mäßig ins Aus katapultiert haben.

Dennoch bon appetit.

2. Gang – deftige Suppe á la Ina

Man nehme keinen Zucker, 1 TL Ehrgeiz, 1 ½ Tasse pure Energie, 100 % Koop DNA und Zielwasser. Ergebnis: Gegner muss eine Zutat wechseln, der die Verzweiflung leicht anzusehen war. Dennoch brauchten wir nach der grandiosen Angabenserie einige Minuten um das Süppchen auszulöffeln und dann den Satz auf unsere Bonuskarte zu setzen.

3. Gang – Nachspeise ? – oder doch erst Hauptgang?

Gedanklich befanden wir uns vermutlich alle schon bei der Nachspeise bzw. dem Schlückchen Els zum „Aufräumen“ als der dritte Satz anfing. Das Netz zu hoch, die Steller-Hände verdreht und niemand, der mal so richtig reinhaut. Das schmeckte unseren Gegnern und Sie zeigten uns deutlich, dass Sie von 17 zurück an den Tisch gekehrt sind. Das war nicht schmackhaft, aber essbar und schlichtweg zu akzeptieren.

4. Gang -Mousse SG

Um dies nicht auf uns sitzen zu lassen, nahmen wir unsere Serviette vom Schoß und rannten gradewegs zur süßen Belohnung – dem Nachtisch.

Überzeugend und konsequent belohnten wir uns mit Angriffsvariationen über Kopf und im Bagger mit dem Gesamtsieg und genießen weiterhin die Tabellenführung.

Aber wer benötigt eigentlich 4 Gänge?

Wie wäre es mit Currywurst mit Pommes vorm Spiel, Simone?

geschrieben von Inga Mölders

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